Mit großer Freude und nach einer einmonatigen Pause traten wir die Reise in meine "alte Heimat" zum Sachsenring an. Vorab ist zu sagen, dass der Sachsenring für mich persönlich die schönste Strecke ist, die ich je gefahren bin. Leider trübte sich die gute Stimmung zum Abend.
Das Team RTH war diesmal mit Felix Matthey, Michael Labahn, Marcel Bernd und mir am Start. Schon im Freien Training war zu merken, dass dies eine nicht leicht zu fahrende Strecke ist. Durch ständige Unterbrechungen - Code 60 - konnte man gerade mal zwei Runden am Stück durchfahren.
Das Zeittraining fuhr dann Marcel Berndt, der von uns Vieren am ehesten mit der Strecke zurecht kam. Platz 16 im Zeittraining von 32 Autos war dann auch das erwartete Resultat.
Den Start fuhr Michael, der allerdings in den ersten Runden ein paar Plätze einbüste. Nach einer Stunde kam er zum Wechsel und nun übernahm Marcel das Auto. Er fuhr wie immer einen sauberen Stil und kämpfte sich bis auf Platz 18 nach vorne. Ganz zufrieden war Marcel nicht, da er sich mehr ausgerechnet hatte. Marcel übergab das Auto an Felix. Die Boxenstops klappten super. Felix konnte das Auto auch auf Platz 17 behaupten und hatte einige schöne Zweikämpfe.
Nun war ich wieder an der Reihe und freute mich schon auf meinen Einsatz. Leider sollte es dazu nicht kommen. Eine Runde vor dem Wechsel hatte Felix mit dem Auto Nr. 19 von Hamburg Racing einen Unfall. Vorab ist zu sagen, dass keiner der beiden Fahrern hier irgend eine Schuld traf. Es war ein Rennunfall, der beide Teams aber hart traf.
Felix und dem anderen Fahrer ist zum Glück nichts passiert, obwohl beide ins Medical-Center mußten. Felix wurde im Krankenhaus geröntgt, aber außer einem dicken Hals war alles o.K.
Beide Autos allerdings hatte es böse erwischt. Laut Felix war der Aufprall in der Leitschiene mit etwa 130 km/h.
In der Endwertung belegten wir den 25. Platz. Das Team RTH wird diese Saison aber nicht zu Ende fahren.
Gratulation an unser befreundetes Team H.A.R.D.-Speed Motorsport aus Berlin zum Sieg.
Bei all meinen Fahrern und bei all denen, die mich im Jahr 2008 unterstützt haben, möchte ich mich bedanken.
Wie es demnächst motorsportlich weitergehen wird, welchen Weg ich einschlagen werde, werde ich in Ruhe durchdenken.
Mit freundlichem Gruß,
Maik von RTH. |